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Dr. Ingo Wolf (links) und Manfred Peppekus
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Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf und LandesSportBund-Vizepräsident
Manfred Peppekus (SV NRW Präsident) informierten zum
Auftakt der diesjährigen Woche des Bades am 19. Mai im
Agrippabad in Köln über die Aktionswoche.
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Fachlichen Beistand erhielten sie dabei von Spitzenschwimmerin
Petra Dallmann, u.a. Silbermedaillengewinnerin mit der 4 x 100 m-Freistilstaffel
bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal. Insgesamt sind
in Nordrhein-Westfalen bisher über 100 Aktionen in rund 80
Bädern bekannt.
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Die landesweite Veranstaltungsreihe "QuietschFidel -
die Rundum-Wohlfühlwoche des Bades in NRW" hat sich
zum Ziel gesetzt, Hallen- und Freibäder durch gezielte
Aktionsprogramme verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit
zu rücken und so mehr Menschen in die Bäder zu locken.
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Es wird dafür geworben, insbesondere Kinder und Jugendliche
intensiver an das Schwimmen heranzuführen. Das ist wichtig,
da die steigende Zahl von Badeunfällen vor allem daraus resultiert,
dass die Schwimmfähigkeit der Bevölkerung immer mehr abnimmt.
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"Schwimmen macht nicht nur Spaß und ist gesund.
Schwimmfähigkeit kann auch lebensrettend sein. Wassersport
ist besonders bei Kindern eine beliebte Freizeitbeschäftigung.
Trotzdem kann jedes dritte Kind unter 14 Jahren nicht schwimmen.
Das muss sich ändern", forderte Wolf heute bei der
Auftaktveranstaltung zur Rundum-Wohlfühlwoche des Bades
in NRW.
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"Wer schwimmen kann, rettet im Notfall nicht nur sich selbst,
sondern auch andere", erklärte der Sportminister. Bei
Kindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste
Todesursache. Die Statistiken der DLRG zeigen auch für Nordrhein-Westfalen
einen deutlichen Zusammenhang zwischen der steigenden Zahl der Nichtschwimmer
in der Bevölkerung und der Zahl der tödlichen Badeunfälle.
LandesSportBund-Vizepräsident Manfred Peppekus: "Auch
in Zukunft werden wir uns für den Erhalt und die Sanierung
von Schwimmbädern einsetzen und jegliches Engagement zusichern,
um die vielfältige und differenzierte Bäderlandschaft
in Nordrhein-Westfalen mit noch mehr Leben zu füllen."
Die Menschen in NRW könnten für die Erhaltung allerdings
selber sehr viel tun, indem sie die Bäder zahlreich besuchen.
Einen besonderen Appell richtete Peppekus an die Eltern, ihren Kindern
das Schwimmen lernen zu ermöglichen.
Er lobte den Schulterschluss zwischen Landesregierung, LandesSportBund
und den beteiligten Verbänden und Organisationen. Gleichzeitig
appellierte er an alle Politiker: "Erhalten Sie unsere Schwimmbäder!
Damit erhalten Sie die Lebensqualität in ihrer Stadt und damit
automatisch auch für die Bürgerinnen und Bürger!"
Mit attraktiven Veranstaltungen von Jux-Wettkämpfen bis zu
Aquapower und Schwimmkursen bieten die NRW-Schwimmbäder umfangreiche
Programme. In den beteiligten Bädern werden bunte und vielfältige
Sport- und Rahmenprogramme zusammengestellt. Frühschwimmeraktionen,
Wasserspiele für Jung und Alt, Prominentenschwimmen, Beach
Volleyball, Streetball, Aqua Fitness, Kunstspringen, etc.
Träger der Aktionswoche sind neben dem Innenministerium NRW
das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der LandesSportBund
NRW, die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, der Städte-
und Gemeindebund NRW, der Städtetag NRW, die Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Sportämter und der Schwimmverband NRW, die DLRG Landesverbände,
die DRK Wasserwacht, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwimmmeister
und der Bundesfachverband öffentliche Bäder. Wirtschaftspartner
und Sponsor ist die Firma Speedo.
Weitere Informationen unter: www.quietschfidel.net
Weitere Informationen zur Kampagne "Kinder
müssen schwimmen lernen".
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