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Springen, 18.03.09, von Christian
Hansmann
Die europäische Elite im Wasserspringen triff vom 1. bis 5.
April vor der historischen Kulisse Turins aufeinander. 22 Nationen
haben bereits für die Titelkämpfe gemeldet.
Das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes reist mit hohen Zielen
nach Italien: Wir wollen uns als stärkste europäische
Nation im Wasserspringen behaupten und der Konkurrenz aus China
zeigen, dass wir auch für die WM bestens gerüstet sind
gibt der amtierende Bundestrainer im Wasserspringen und Direktor
Leistungssport im DSV Lutz Buschkow klare Vorgaben an seine Athleten.
Zum ersten Mal tragen die Kunst- und Turmspringer separate Titelkämpfe
aus. Der Europäische Schwimmverband LEN hat den Champions-Cup
der vergangenen Jahre zur Europameisterschaft aufgewertet und will
diese in den Jahren zwischen der kompletten EM (mit
Schwimmen, Freiwasser- und Synchronschwimmen) als wichtigen Prüfstein
für Weltmeisterschaften und Olympischen Spiele etablieren.
Im Picina Stadio Monumentale, einem imposanten Bauwerk
der italienischen Architekturkunst, wird zusätzlich zu den
insgesamt zehn Einzel- und Synchrontiteln vom Brett und Turm der
Titel des European Diving Team Champion 2009 vergeben,
welchen sich das deutsche Team sichern will. Als stärkste Konkurrenz
für das DSV-Team, angeführt von den Vize-Olympiasiegern
im Turmspringen Sascha Klein (Aachen) und Patrick Hausding (Berlin),
werden die Russen um Mr. Wasserspringen Dimitry Sautin
und Yuri Kunakov, beide Vize-Olympiasieger vom Brett, eingeschätzt.
Im Kampf um die Medaillen in den einzelnen Wettkämpfen
müssen wir mit den Russen rechnen, sie werden uns mit Sicherheit
auch in der Nationenwertung stark bedrängen warnt der
Fachspartenvorsitzende Walter Alt. Zum Aufgebot de Deutschen Schwimm-Verbandes
gehören:
Männer (6):
Sascha Klein, Pavlo Rozenberg (beide Aachen), Patrick Hausding,
Christian Picker, Michel Annas (alle Berlin), Stephan Feck (Leipzig)
Frauen (5):
Nora Subschinski, Josephine Möller, Maria Kurjo (alle Berlin),
Katja Dieckow, Carolin Bürger (beide Halle)
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