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Wasserspringen DSV, 22.05.09,
von Christian Hansmann
Aachen (dsv) Der Weg nach Rom führt für die Deutschen
Kunst- und Turmspringer über Aachen. Vom 28. bis 31. Mai steht
mit der Deutschen Sommermeisterschaft in der Ulla-Klinger-Halle
in Aachen die einzige Qualifikationsmöglichkeit für die
Weltmeisterschaften vom 17.-25. Juli (Wettkampftage) an.
Der interne Qualifikationsmodus für die Welttitelkämpfe
setzt einen internationalen Leistungsnachweis nach Punkten und Schwierigkeitsgraden
sowie Platz eins oder zwei mit Erreichen der WM-Norm voraus.
"Wir wünschen uns von unseren Athleten bei der Deutschen
Meisterschaft Top-Leistungen. Nur wer Vorkampf, Halbfinale und Finale
auf höchstem Niveau springt, wird nominiert. Alle DSV-Springer
werden in Rom reelle Finalchancen haben" blickt der Direktor
Leistungssport im DSV und amtierende Cheftrainer Wasserspringen
Lutz Buschkow voraus.
Vor allem bei den Männern ist die interne WM-Qualifikation
sehr schwer. Vom Turm zeigt der Olympia-Dritte und Lokalmatador
Sascha Klein (Aachen) eine der weltweit schwierigsten Serien und
trifft im direkten Duell auf seinen Berliner Synchronpartner Patrick
Hausding. Vom Drei-Meter-Brett kommt es zum Showdown der Deutschen
Olympioniken wenn Aachener Pavlo Rozenberg (5. Platz in Peking)
gegen Patrick Hausding (8. Platz in Peking) auf die Bretter tritt.
Bei den Damen klafft nach dem Rücktritt der Leipzigerin Heike
Fischer und dem damit verbunden Aus für das Erfolgsduo Fischer
/ Kotzian (Olympadritte vom Drei-Meter-Brett) eine Lücke. Mit
Katja Dieckow (Halle) und ihrer Berliner Synchronpartnerin Nora
Subschinski, EM-Silbermedaillengewinnerinnen im Synchronspringen
von Turin, zeichnet sich ein neues DSV-Paar mit internationalem
Format ab. Beide bewiesen in Turin im Einzel mit Bronze bzw. Rang
fünf ihre internationalen Titelambitionen.
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