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Schwimmverband NRW, 06.11.10,
von
S.
Peppekus
"In jeder Stadt des Kreises bestehen Bäderprobleme",
teilte Dr. Rudolf Salmen, Bäderreferent des Schwimmverbandes
Nordrhein-Westfalen, mit. In der vergangenen Woche waren Experten
anlässlich eines Informationsabends vom Kreissportbund Rhein-Erft
eingeladen. An der Diskussionsrunde beteiligten sich Vertreter von
Vereinen, Politik, Verwaltungen und Schulen.
Angesichts des stetig steigenden finanziellen Drucks der Kommunen
kommt es immer häufiger zu Bäderschließungen. Bäder
steigern jedoch die Lebensqualität am Ort und fördern
die Gesundheit. Die hohe Zahl der Nichtschwimmer kann nur durch
einen Erhalt von Bädern verringert werden.
Der Vorsitzende des Kreissportbundes Rhein-Erft, Harald Dudzus,
ist der Ansicht, dass ein stärkeres Bürgerschaftsengagement
den immer mehr drohenden Bäderschließungen entgegenwirken
kann. Er wünscht sich ein Aktionsbündnis aus Vereinen
und Bürgern in jeder Stadt.
Für die sechs maroden Hallen- und Freibäder im Rhein-Erft-Kreis,
wäre eine schrittweise Sanierung die beste Lösung. Dies
belastet auch den schon ohnehin angespannten Haushalt nicht so stark,
teilte der Bäderbaureferent des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen,
Wolfgang Hillemeyer mit. Es sei auch zu bedenken, dass die Sanierung
eines über einen längeren Zeitraum stillgelegtes Bad aus
hygienischen Gründen kaum noch möglich sei. Daher sollte
frühzeitig einer Schließung entgegengewirkt werden.
Abschließend bleibt zu hoffen, dass das vom Vorsitzenden
des Kreissportbundes Rhein-Erft geforderte Aktionsbündnis nicht
nur im Rhein-Erft-Kreis zustande kommt. Denn nur mit dem nötigen
Engagement aller Beteiligten kann es gelingen, weitere Bäderschließungen
zu vermeiden.
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